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Zu den sprachbegabtesten Papageienarten zählen z. B. Grau- und Mohrenkopfpapagei, Blaustirn- und Gelbnackenamazone, verschiedene Aras und Kakadus. Oftmals ist das Sprechtalent auch unterschiedlich ausgeprägt und es hängt von der Geduld und Fähigkeit des menschlichen Lehrers ab.
Wer sich viel und intensiv mit Papageien und Großsittichen beschäftigt, lernt schnell ihre verschiedenen Laute und ebenso die Körpersprache zu deuten. Mit „Kreischen“ wollen Papageien meist auf sich aufmerksam machen. Es bedeutet, dass sie Angst haben, beschäftigt sein möchten oder um Futter betteln.
Hält ein Papagei „seinem“ Menschen den Kopf hin, bedeutet dies: „Streichle und kraule mich!“ In der Natur gibt er diese Aufforderungen an seine Artgenossen. Dazu veranlasst ihn nicht nur sein Reinlichkeitsbedürfnis, sondern auch sein Wunsch nach Zärtlichkeit.
Ihre Badelust zeigen Papageien zum Beispiel dadurch an, dass sie sich ganz dünn machen und die Flügel vom Körper abstellen.
Was Ihr Papagei in jedem Fall lernen sollte
Da Erziehung nicht nur dazu dient, dass Mensch und Vogel besser miteinander leben, sondern vor allem auch dazu, Gefahr von dem Tier abzuwenden, ist es notwendig, dass Ihr Papagei bestimmte Dinge erlernt (und entsprechende Aufforderungen befolgt):
1. sollte er auf ein bestimmtes Wort hin ( z.B. "KOMM!") auf den ausgestreckten Arm oder die hingehaltene Hand kommen. Dies kann in vielerlei Hinsicht nützlich sein, sei es, um ihn aus der Voliere oder in die Voliere zurück zu transportieren, sei es, um ihn in eine Transportbox zu setzen oder aber, um ihn vor Gefahr schützen zu können. Falls Ihr Papagei Ihnen einmal entfliegen sollte, kann so ein antrainiertes Verhalten sehr hilfreich sein, ihn zur alsbaldigen Rückkehr zu "überreden".
2. sollte Ihr Papagei genau aus letzterem Grund lernen, "nach unten" zu fliegen. Junge Papageien können dies nicht, was möglicherweise mit fehlender Flugerfahrung zu tun hat. Trainieren können Sie dies, indem Sie sich auf den Fußboden setzen und Ihren Vogel locken, dort mit Ihnen zu spielen. Es gibt bei e-zooo ein großes Sortiment an für Papageien geeignetem Spielzeug .
3. sollte Ihr Vogel Ihren Arm auf ein bestimmtes Wort hin (z.B. "AB!") wieder verlassen, was wichtig ist, wenn Sie ihn in der Voliere - oder an anderer Stelle - absetzen möchten.
4. sollte Ihr Papagei sich jederzeit in seine Voliere zurückbringen lassen. Dies gilt auch für Vögel, denen normalerweise ganztägig Freiflug gewährt wird. Es kann immer einmal einen Grund geben (wie z.B. Arztbesuche, überraschende Gäste mit Hund o.ä.), den Vogel zu ungewohnter Zeit in seine Voliere zurücksetzen zu müssen. Wenn Ihr Papagei einen Artgenossen hat und in seiner Voliere nicht allein ist, dürfte dies auch kein Problem sein.
5. sollte Ihr Vogel Futter aus der Hand annehmen, was wichtig sein kann, wenn z.B. eine Medikamenteneinnahme überwacht werden muss.
6. sollten Sie Ihren Papagei mit einer Transportbox bekanntmachen, damit Tierarztbesuche nicht zu einem absoluten Schockerlebnis werden. Auch dies kann sehr spielerisch geschehen, indem Sie die Box an beiden Seiten öffnen und von der einen Seite ein Tuch - oder ein besonders interessantes Spielzeug - hineinhalten, mit dem Sie Ihren Vogel nach und nach in die Box hineinlocken. Es versteht sich von selbst, dass jeder noch so kleine Schritt in die Box hinein ausgiebig gelobt und mit Leckerli belohnt werden muss.
Dies war die Pflicht, die Kür ist - wie immer - offen!
In der Regel lieben es Papageien, mit dem Menschen zu spielen und Kunststücke zu trainieren. Dabei ist die Intensität ganz unterschiedlich. Hier können Sie nach Herzenslust experimentieren, so lange es Ihrem Tier (!) gefällt.
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Ihr e-zooo Team
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